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Klettern und Genießen rund um Buis-les-Baronnies

Buis-les-Baronnies lädt zum Verweilen ein. Doch so schön es dort ist, so gut ist der Ort auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.

Kletter- und Genießerausflüge sind wunderbar möglich und so war mir schnell klar, Klettern und Genießen rund um Buis-les-Baronnies wird die erste Karte sein, die ich in Angriff nehme.

Der geeignete Kartenausschnitt ist schnell gefunden, die Kletterfelsen sind durch schwarze Kreise mit Nummern und die Weingüter durch rote Sterne mit Nummern anschließend gekennzeichnet.

Jede Nummer steht für einen Beitrag meines Blogs. Einfach in der Liste anklicken und schon bist du beim dazugehörigen Beitrag.

Ein großer Kartenausschnitt – zu groß?

Es ist eine Frage der persönlichen Vorlieben.

In einigen Kletterurlauben sind wir von Buis-les-Baronnies aus zu den Dentelles de Montmirail gefahren, in anderen haben wir uns mit Blick auf eine kürzere Anfahrt zum Klettern in Vacqueyras einquartiert.

Beides ist möglich und beides macht aus einer individuell gewählten Perspektive Sinn. Auf jeden Fall bleibt es Klettern und Genießen rund um Buis-les-Baronnies für mich.

Für diese Karte habe ich mich entschieden, das Klettern an den Dentelles als Alternative rund um Buis einzutragen, denn wir haben das oft so gemacht. Das hängt damit zusammen, dass ich Buis zum Verweilen mag und mir außerdem dadurch das Umziehen in eine neue Unterkunft erspare.

Die Karte

Klettern und Genießen rund um Buis-les-Baronnies

Klettern rund um Buis-les-Baronnies – eine weitere Karte

Neben den hier vorgestellten Klettergebieten und Winzern hat die Region noch einiges mehr am Kletterei im Angebot, die dazu auch nur wenige Autominuten entfernt liegen. Wer ein wenig Wandern nicht scheut, kann drei der Klettergebiete sogar autofrei erreichen.

Die Kletterfelsen, die mit einem Fußweg von Buis zwischen 20 und 45 Minuten erreichbar sind, sind Ubrieux, Aiguille des Buis und der Rocher de Saint Julien.

Alle auf der folgenden Karte befindlichen Kletterfelsen locken mit einem wunderschönen Angebot der Rubrik Klettern bis 6a+.

Einfach auf die passende Nummer unter dem Bild klicken und du erfährst mehr über die dortige Kletterei.

Der passende Kletterführer ist der „Escalade en Drôme Provençale“, der beispielsweise im Kletterladen von Buis, im Supermarkt daneben oder in der Touri-Info erhältlich ist.

Klettern am Rocher de Saint Julien

Der Hausberg von Buis, tätsächlich scheinen alles Sichtachsen und Terrassen in Buis in Blickrichtung Rocher Saint Julien ausgerichtet zu sein, blickt uns erhaben an und lockt uns zu sich.

“Komm vorbei zum Klettern!”, scheint er zu raunen.

Die Nordseite ist vornehmlich den Klettersteiggehern vorbehalten. Das ist vielleicht die einfachste Möglichkeit, um oben auf dem Rocher Saint Julien anzukommen.

Doch es ist die Südseite, die uns Kletterer reizt. Hier befinden sich etliche Mehrseillängen- und auch einige Sportkletterrouten.

Im Bereich bis 6a+ sind einige Mehrseillängen dabei und diese sind meist gut abgesichert. Je nach persönlichem Sicherheitsempfinden schadet es nicht, einen Satz Klemmkeile und ein paar Schlingen dabei zu haben.

Die Mehrseillängen sind zwischen 60 und 120 Meter lang. Wer wirklich nach ganz oben will, der muss eine Route von mindestens 90 Metern auswählen. Einige Einzellängen sind 40 Meter lang, von daher empfehlen sich Doppelseile. Mit denen macht das Abseilen eh mehr Spaß.

Abseilen erfolgt in der Regel über die eigenen Route. Da das Netz an Mehrrseillängentouren auf der Südseite des Rocher Saint Julien sehr dicht ist, finden sich fast immer Stände und Haken in grader Linie unter einem. Falls es also doch einmal zu weit nach rechts oder links geht, ist das unkritisch.

Für mich vergeht keine Buis-les-Baronnies-Urlaub ohne Besteigung des Rocher Saint Julien. Selten ist man dabei allein. Die Seilkommandos anderer Seilschaften sausen um einen herum und die Mauersegler gleiten über einen hinweg.

Es können einzelne Seilschaften sein, doch gerne finden Kletterclubs aus Paris oder Jugendgruppen aus Avignon den Weg dorthin. Meine Empfehlung:

Die Wochenenden eher meiden!

Lohnenswert ist das Klettern am Rocher Saint Julien allemal.

Klettern am Aiguille de Buis

Es ist möglich, von Buis zu Fuß zu diesem Kletterfelsen zu laufen. Die ersten Meter können aber auch mit dem Auto oder Fahrrad überwunden werden, doch hoch zum Felsfuß geht nur auf den eigenen Füßen.

Oben erwarten einen viele Routen bis 6a+, davon auch einige Zweiseillängen. Alles ist gut gesichert und hier finden sich ebenfalls schöne Routen für den Kletternachwuchs, wenn man ihn denn hoch zum Fels bekommen hat. Der Weg zieht sich nämlich etwas und es geht immer bergauf. Dafür hat man von oben einen schönen Ausblick.

Klettern in Ubrieux

Auch Ubrieux kann von Buis aus zu Fuß erreicht werden. Es bietet sich dafür der liebliche Weg links der Ouvèze an, allerdings müssen dann am Ende die Schuhe ausgezogen und durchs Wasser gestapft werden.

Also vielleicht doch lieber mit dem Fahhrad oder dem Auto an den Felsfuß. Parkplätze sind auf jeden Fall in ausreichender Zahl vorhanden. Mittlerweile befindet sich dort auch ein Klohäuschen.

Die ersten Routen können quasi aus dem Auto gesichert werden, was für viele Menschen eine magnetische Wirkung hat. Wir sind wirklich nicht die ersten, die hier klettern und die Patina beweist dieses deutlich.

Umso weiter man sich vom Auto wegbewegt, umso rauer wird der Fels und wer es ganz nach rechts zur Dreiseillänge “Frisson pour un jeune Fille (6a+)” schafft, der kann sich über scharfkantigen Fels freuen.

Auch hier findet sich viel im Bereich bis 6a+ und es gehört zum guten Ton, wenn man das erste Mal in Buis ist, auch dort zu klettern. Ich bin damit durch, kann aber den Charme durchaus nachvollziehen.

Klettern in Baume Noir

Die Zufahrt nach Baume Noir ist jedes Mal in einem anderen Zustand. Es hängt davon ab, ob es gerade geregnet hat und wie viele Autos in den letzten Wochen den Weg gefahren sind. Langsames fahren bietet sich an und ich würde es mir mit einem echten Wohnmobil gut überlegen, ob ich die Zufährt nähme. Aber jeder wie er mag.

Im linken Teil finden sich Sportkletterrouten und im rechten Teil kommen Zweiseillängen dazu. Wobei ich selten Kletterer gesehen habe, die die zweite Länge geklettert sind. Oben ist es auch eher unübersichtlich und meist schwerer als die erste Länge.

Auch hier kann der Genusskletterer bis 6a+ viel Spaß haben und sich an gut gesicherten Routen erfreuen.

Der rechte Teil hat eine Art Kessellage, der sich nach oben etwas verengt. Das macht es teils etwas unübersichtlich zum Stand hin. Da es aber meist nach rechts und links nicht wirklich schwerer wird, findet sich immer eine Lösung.

Unbedingt auch den Pfeiler am rechten Rand machen, hier finden sich zwei Routen, eine 5a und eine 5c. Beide wunderbar lang und ausgesetzt, was aber durch gute Sicherung ausgeglichen wird. Irgendwie werden die beiden immer vernachlässigt, wenn wir dort sind. Doch für uns gehören sie zum Pflichtprogramm.

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